Nachbehandlung
Für die Heilung deines neuen Piercings ist es notwendig, dass du dieses sehr gut pflegst. Die Heilung variiert von Piercing zu Piercing und von Person zu Person. Bedenke, dass dein Piercing eine offene Wunde darstellt und dadurch anfällig für Infektionen ist. Der Erstlingsschmuck sollte die ersten 3 Monate ständig getragen werden. Es bildet sich eine Haut im Stichkanal die von außen nach innen wächst. Bis dieser geschlossen ist, sollte der Schmuck nicht entfernt werden, die Stichkanäle verschließen sich innerhalb von Stunden.
Trage keine eng anliegende oder schmutzige Kleidung über deinem neuen Piercing und sorge dafür, dass deine Hände sauber sind, wenn du es berührst.
Eine gute Ernährung, ergänzt mit Vitaminen und Mineralien, unterstützt die Heilung. Achte darauf, dass keine Körperflüssigkeiten auf das frische Piercing gelangen. Drogen, Stress, ein Mangel an Schlaf etc. wirken sich negativ auf den Heilungsprozess aus. Je nach Piercingstelle und auszuübender Tätigkeit ist ein kleiner Verband (Pflaster) empfehlenswert.
Pflege
Mache die Piercingstelle mit lauwarmen Wasser gut nass und entferne mit sauberen Händen oder Wattestäbchen sämtliche Absonderungen wie Grid-, Eiter- oder Talgkrusten von und um das Schmuckstück.
Wasche das Piercing mit der ph-neutralen Seife/Kochsalzlösung und bewege es mehrmals vorsichtig hin und her.
Achte darauf, dass es sämtliche Seifenreste im Stichkanal und am Schmuck entfernt werden. Danach die Piercingstelle mit einem sauberen
Papiertuch trockentupfen. Anschließend Octenisept-Wunddesinfektion aufsprühen und den Schmuck 3-5 mal hin und her bewegen.
Octenisept ® >> 14 Tage (Alternative Wundantiseptika: Teebaumöl, Betaisodona, Tyrosur)
Sonderhinweise für Piercings im oralen Bereich
Zungenpiercing: solange die Zunge geschwollen ist, so oft wie möglich mit Eiswürfeln kühlen.
Lippenpiercing: 2mal täglich die Kruste an der Außenseite entfernen und Octenisept
(1-14 Tage) aufsprühen.
Nachpflegeinformationen für Piercings als PDF zum ausdrucken
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